Bootcamp für den Urbanathlon

Bootcamp

Ich hatte es ja schon einmal am Rande fallen lassen und wer mir bei Instagram folgt, hat es auch schon gesehen: Seit zwei Wochen nehme ich an einem Bootcamp teil, das mich fit für den Urbanathlon am 05. September machen soll. Warum das Ganze? Bin ich trotz Marathonvorbereitung noch nicht ausgelastet?

Oh doch, das bin ich! Doch als ich Chance bekam, an dem Bootcamp (organisiert von der Techniker Krankenkasse und Personal Trainer Marc Rohde von elbsprint) teilzunehmen, habe ich sofort zugesagt. Einerseits träumte ich schon lange davon, mal an dem Urbanathlon teilzunehmen, habe es mich aber nicht getraut. Manche Hindernisse, die mich auf der 12 km langen Strecke erwarten, halte ich eigentlich für unüberwindbar – zumindest für mich. Und andererseits habe ich noch nie ein Bootcamp absolviert. Ich bin sehr neugierig, wie effektiv ein solch intensives Training ist: vier Wochen lang dreimal pro Woche richtig Gas geben.

Bevor es richtig los ging, mussten alle Teilnehmer zum sogenannten Cardioscan. Dort wurde ich einem Mini-EKG unterzogen, mein Körperfettanteil wurde gemessen und viele weitere Werte ermittelt (Gewicht, Blutdruck, etc.). Auch wenn ich persönlich nicht viel vom Wiegen halte, habe ich so einen konkreten Wert, mit dessen Hilfe ich vergleichen kann, was sich in vier Wochen verändern wird. Das gilt auch für die Körperfettmessung. In speziell diesem Fall können die Daten praktisch sein. Normalerweise reicht mir aber ein Blick in den Spiegel, um Veränderungen an meinem Körper zu “messen”. Bloße Zahlen sind oft nicht aussagekräftig genug. Ein Beispiel: Muskeln haben eine höhere Dichte als Fett. Das heißt, dass Muskeln bei gleichem Volumen schwerer als Fett sind. Daher sind trainierte Menschen schwerer als dünne, unsportliche Menschen.

Genug von der Theorie! Wirklich spannend ist für mich das Training. Und das ist hart. Die idyllische Szenerie am Altonaer Balkon (mit Blick auf den Hamburger Hafen) täuscht. In dem Park wimmelt es nur so von “Foltergeräten”: endlos lange Treppen, steile Hänge und auch vermeintlich harmlose Spielplätze sind für mich nicht mehr das, was sie 30 Jahre lang waren. Personal Trainer Marc Rohde kennt kein Pardon. Doch das ist genau das, warum ich Bootcamps mag. Man wird an seine Grenzen gebracht. Keine Chance, vorher aufzugeben. Denn ich bin jemand, der gerne aufhört, wenn es zu anstrengend wird. Das ist hier aber nicht möglich. Noch ein Vorteil des Bootcamps: Marc kontrolliert ständig, ob wir die Übungen richtig ausführen. Manchmal merke ich gar nicht, wie schnell sich kleine Fehler einschleichen. Seine Korrekturen sind extrem hilfreich.

Jetzt ist Bootcamp-Halbzeit und der perfekte Zeitpunkt für ein kleines Fazit: Die ersten zwei Wochen waren intensiv. Hinzu kommt, dass ich meine Marathonvorbereitung natürlich weiter durchgezogen habe. Umso wichtiger ist es, dass ich penibel darauf achte, einen Off-Tag in meine Trainingswoche einzuplanen, damit sich meine Muskeln erholen können. Ich bin gespannt, wie die nächsten zwei Wochen werden und mit welchen Übungen Marc uns weiter fordern wird. Schließlich wartet am 05. September der Urbanathlon auf uns!

Und für alle, die jetzt auch neugierig auf das Bootcamp geworden sind, habe ich eine gute Nachricht: Das vierwöchige Trainingsprogramm (inklusive Videoclips und Ernährungstipps), das die Techniker Krankenkasse und Marc entwickelt haben, kann sich jeder hier angucken.

Bootcamp-Gruppenfoto

Ein Gedanke zu “Bootcamp für den Urbanathlon

  1. Pingback: Bootcamp Workout - elbsprint für die Techniker Krankenkasse

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